LIEBE HEISST TOFU
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Verliebt verzichtet die 14-jährige Franzi auf Fleisch – Kann sie so den Vegetarier Chris erobern?
Susanne Oswald: LIEBE HEISST TOFU ROMAN 248 Seiten, gebunden ISBN 978-3-86265-136-8 14,95 Euro (D) |
DER ROMAN
Das erste Mal allein zu Haus und das gleich für zwei Wochen! Franzi ist ganz wild darauf, denn immerhin ist sie fast 15, also quasi erwachsen. Doch schon am ersten Tag gehen die Probleme los. Was bedeutet das blinkende Licht an der Spülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich? Franzi ist mitten im Chaos.
Obendrein läuft ihr beim Gedanken an Döner, Gulasch und Bratwürstchen das Wasser im Munde zusammen, dabei versucht sie doch gerade, als Vegetarierin zu leben – den Tieren zuliebe und ein kleines bisschen auch wegen Chris. Das ist Lottes großer Bruder und Franzi möchte in seinen Gletscheraugen ertrinken. Doch bevor sie sich Chris und dem Vegetariersein widmen kann, muss sie sich erst einmal um die Partygäste kümmern, die mehr oder weniger uneingeladen ihre sturmfreie Wohnung aus den Nähten platzen lassen ... Witzig und unterhaltsam erzählt Susanne Oswald die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das mit skurrilen Einfällen erste Schritte ins Erwachsenenleben unternimmt. |
DIE LESEPROBE
»Lotte holte ein silbernes Päckchen aus der Plastiktüte. Oh nein! Sie hatte sich einen Döner mitgebracht. Schluck. Plötzlich schmeckten die Pommes total trocken und pappig. Der Veggie-Burger schien in seiner Packung zu welken, während mir die Döneraromen in der Nase kitzelten und meinen Magen in Aufruhr brachten. Ich schluckte. Nein, Franzi, befahl ich mir selbst, du wirst jetzt nicht schon wieder schwach!
Lotte holte ein Messer und einen Teller und teilte ihren Döner in zwei Hälften. ›Wenn ich versuche, so ein Ding am Stück zu verdrücken, sau ich mich immer ein. Vielleicht geht es so besser.‹ Genüsslich hieb sie ihre gierigen Zähne in das Brot und verdrehte dabei vor Wonne die Augen. ›Hmmm. Köschtlisch‹, nuschelte sie und holte mit der Zunge ein Stückchen Fleisch rein, das noch halb zum Mund raushing. Ich schluckte trocken und schaute weg. Meine Laune näherte sich dem Gefrierpunkt. Keine ›good news‹ von Chris und strohige Pommes. Den Veggie-Burger hatte ich noch nicht mal angerührt.« |
DIE AUTORIN
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