BEZIEHUNGSPFLASTER
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Eine Woche, eine Wette, eine Stadt voller Herzensbrecher und Idioten – Gina ist auf der Suche nach dem letzten netten Typen
Ein humorvoller Roman über die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs und über das, was sie doch immer wieder zueinander führt Für junge Erwachsene Nina Ponath: BEZIEHUNGSPFLASTER ROMAN 288 Seiten, gebunden ISBN 978-3-86265-135-1 12,95 Euro (D) |
DER ROMAN
Weil ihr Freund auf einer Party fremdgeknutscht hat, ist Gina nach zwei Jahren Beziehung wieder allein – und hat erst einmal genug von der Liebe.
Dumm nur, dass ihre Seelenverwandte Malena, die eigentlich dauersolo ist und Gina in die Geheimnisse des Singledaseins einweihen sollte, sich ausgerechnet jetzt zum ersten Mal verliebt. So ist Gina ziemlich hilflos, als sie plötzlich eine ganze Reihe von Verehrern abwehren muss. Denn wie wird man einen Kerl los, der einen anbaggert, sich dann aber nur unterhalten will? Und was entgegnet man einem Typen, der einen erst küsst und dann abserviert? Als sich auch noch Ginas Eltern trennen und Malena von ihrem Liebsten betrogen wird, scheint es bewiesen: Männer sind Penner. Oder kann Gina doch noch einen netten Jungen finden, der sie vom Gegenteil überzeugt? Mit Malena schließt sie eine waghalsige Wette ab ... |
LESEPROBE
»Zehn Minuten nach dem Gespräch mit der 11880-Dame befinden wir uns vor dem Haus der Familie Schulz. ›Ich hätte nie gedacht, dass Daniel so wohnt‹, sage ich nun schon zum zehnten Mal. Denn es erscheint mir ausgesprochen ungewöhnlich, dass ein zukünftiger Star in dem Spießerreihenhaus seiner Eltern lebt, die offensichtlich Gartenzwerg-Fans und Angler sind.
›Na ja, die Zwerge sprechen doch dafür, dass er aus gutem Hause kommt, oder?‹, fragt Malena hoffnungsvoll. ›Auf jeden Fall. Gartenzwerge und Opel Astras sprechen für Bodenständigkeit. Anders Swimmingpools und weiße Audis. Die lassen auf einen schlechten Charakter schließen.‹ ›Oh mein Gott, Gini! Das ist er!‹ Malena ist völlig aus dem Häuschen, als ein Typ aus dem soeben vorgefahrenen Auto steigt. ›Schau, was für ’nen süßen Hintern er hat!‹ ›Steig aus und sprich mit ihm!‹ ›Das kann ich nicht!‹ Panisch startet Malena den Wagen und gibt Gas, um die Flucht zu ergreifen. So ängstlich kenne ich sie ja gar nicht. ›Malena‹, sage ich langsam und deutlich, ›du hast nicht umsonst bei der Auskunft nach der Adresse gefragt und dich in deine teuerste Jeans gequetscht. Wir sind hergekommen, damit du mit Daniel sprichst, und das wirst du jetzt auch tun!‹ Mein Appell scheint zu wirken: Energisch legt Malena den Rückwärtsgang ein, setzt den Wagen zurück und ... bumm.« Nina Ponath |
DIE AUTORIN
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