111 GRÜNDE, LONDON ZU LIEBEN
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111 GRÜNDE, LONDON ZU LIEBENSeit fast einem Jahrzehnt lebt der Journalist Gerhard Elfers nun schon in London – da wird es höchste Zeit für eine Liebeserklärung an die pulsierende Metropole. In 111 Gründe, London zu lieben nimmt der Autor seine Leser mit an seine Lieblingsorte, weit weg von Postkartenständern und Souvenirhändlern. Er zeigt ihnen die unscheinbaren Schönheiten der Großstadt, führt sie in geheime Bars und skurrile Privatmuseen, streift mit ihnen durch die uralten Gassen der City und durch die mondäne Welt der »goldenen Postleitzahlen« von Mayfair und Knightsbridge oder den multikulturellen Osten.
Insidertipps zu Kunst und Kultur, Shopping, Freizeit, Gastronomie und Nachtleben wechseln sich ab mit persönlichen Anekdoten. Nebenbei werden ein paar Klischees von Nebel, lauwarmem Bier und schlechtem Essen widerlegt und die Sitten der Londoner mit viel Liebe und Ironie unter die Lupe genommen. Diese herrlich subjektive Liebeserklärung zeigt, was die aufregende Metropole so besonders macht. Gerhard Elfers: 111 GRÜNDE, LONDON ZU LIEBEN Eine Liebeserklärung an die großartigste Stadt der Welt ca. 300 Seiten | Taschenbuch ISBN 978-3-89602-977-5 9,95 Euro (D) |
DAS THEMA
Buckingham Palace, Tower Bridge, Piccadilly Circus und Harrods – das sind die millionenfach fotografierten Eckpunkte des touristischen Koordinatensystems von London. Doch »The Capital«, die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, ist so unendlich viel mehr. »In London gibt es alles, was das Leben zu bieten hat«, hat Samuel Johnson vor 300 Jahren erkannt, und das stimmt damals wie heute.
London, das sind 1500 Quadratkilometer voller Leben in allen denkbaren Facetten, schillernd und schwierig, bunt und anstrengend, manchmal bizarr, aber meistens schön – Model und Moloch zugleich. Ein Babylon, dessen Bewohner 300 verschiedene Sprachen sprechen, aber beileibe nicht alle die englische beherrschen. Trotzdem versteht man sich, irgendwie. Eine Metropole mit stark erhöhter Erlebnisdichte, in der sich Arm und Reich überall auf Spuckweite nahekommen, die keinen Balanceakt scheut, die sich jeden Tag neu erfindet, regeneriert und renoviert, ohne ihre Geschichte zu vergessen – London ist schlicht und einfach die aufregendste Stadt der Welt. |
DAS BUCH
In 111 Gründe, London zu lieben zeigt Gerhard Elfers in kleinen Geschichten, wo London wirklich London ist, jenseits von Prunk, Palästen und Wachsfigurenkabinetten. 111 Stichproben des Lebens in der pulsierenden Hauptstadt sind hier zusammengetragen, Lippenbekenntnisse, Lügen und Liebesschwüre, Zeugenaussagen zum Lebensgefühl, Protokolle des täglichen Irrsinns – es ist die subjektive Liebeserklärung eines skeptischen Romantikers an seine Stadt, mit Gespür für ihre Seele, viel Ironie und genauso viel Herzblut.
Genau beobachtete Mikroreportagen von der Front des Großstadtlebens wechseln sich ab mit persönlichen Geschichten über die Menschen, die diesen Ort erst zu dem gewaltigen, faszinierenden, liebenswerten und großartigen Pandämonium machen, das die Römer vor 2000 Jahren »Londinium« tauften. Das Buch gibt dem Besucher mit seinen vielen Insidertipps nicht nur einen Begleiter an die Hand, es ist vielmehr ein aufregendes Date mit London, an dessen Ende hoffentlich ein erster Kuss steht, eventuell folgen sogar ein paar leidenschaftliche Tage und Nächte. Und der eine oder die andere findet vielleicht … eine richtig große Liebe. |
LESEPROBE
»Ein Wort der Warnung: Wer sein Herz an London verliert, tut dies auf eigenes Risiko. Eine Affäre mit London ist eine gefährliche Liebschaft, oft tragisch und voller kleiner und großer Dramen. London ist eine Diva im Paillettenkleid, die schon bessere Zeiten gesehen hat, aber unablässig bewundert werden will – und von Kuschelsex nichts hält. Für die Opfer, die man ihr bringt, hat sie selten mehr als ein spöttisches Lächeln übrig; sie sagt dir vielmehr bei jeder Gelegenheit, dass du beileibe nicht ihr einziger Verehrer bist. Man muss Geduld haben mit ihr. Und gut zu Fuß sein. Denn es gibt Momente, da nimmt diese Stadt deine Hand und stürmt plötzlich los, Widerstand zwecklos, sie reißt dich mit und du schlägst dir den Kopf an und verlierst einen Schuh, aber du hast keine Wahl, denn sie lässt dich nicht los, sie rennt einfach weiter, durch graue Tage und glitzernde Nächte, und irgendwo siehst du aus dem Augenwinkel plötzlich eine riesige Leuchtschrift blinken: ›This will be the ride of your life!‹ Und darunter, etwas kleiner: ›We apologize for any inconvenience caused.‹« Gerhard Elfers
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DER AUTOR
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